Veranstaltungen

2016/17

Eröffnung der Faschings-Session

„Rein zufällig“ fand sich ein Prinzenpaar

Volles Haus, super Stimmung und wenige Einheimische, so kann man den Faschingsauftakt des Kleinrinder Karneval Clubs (KKC) beschreiben. Präsidentin Gabi Zorn hatte vor Wochenfrist noch große Sorgen. Es waren erst wenige Eintrittskarten verkauft, das Kinderprinzenpaar stand noch nicht fest und der zweite Gesellschaftspräsident fiel wegen Krankheit aus. Ganz schön viele Baustellen für die umtriebige Präsidentin und ihren Sitzungspräsidenten Matthias Hollenbach. Mit Pascal Köhler und Jana Pscheidl wurde doch noch ein Kinderprinzenpaar gefunden, das bei der Eröffnungs-Veranstaltung seinen großen Auftritt hatte. „Der KKC präsentiert ihnen das neue Prinzenpaar“, verkündete vollmundig Hollenbach, und zur Tür herein kam eben das Kinderprinzenpaar.

Alle im Saal waren überrascht, denn sie erwarteten ein erwachsenes Paar. Um das zu finden, machten Prinz Pascal und seine Lieblichkeit Jana sich auf die Suche in den Sitzreihen und stießen schließlich auf Bianca und Jürgen Grimm. Die hatten „zufälligerweise“ Zeit und kamen mit auf die Bühne.

Als Bianca I. und Jürgen I. repräsentieren die beiden Vollblut-Faschingsleute nach dieser gelungenen Inszenierung den Kleinrinderfelder Fasching 2016/17. Unter viel Beifall wurden sie von der Juniorengarde mit Wunderkerzen in ihr neues Amt begleitet.

Vorher hatte der stellvertretende Bezirkspräsident des Fastnachtverbandes Franken (FVF) Tobias Brand Ehrungen für verdiente Mitglieder des KKC vorgenommen. Den Verdienstorden des FVF erhielten Herbert Conrad und Matthias Grimm für jahrelangen Einsatz als Sponsor beziehungsweise Wagenbauerunterstützer. Die Ehrennadel in Gold erhielt Edgar Zipprich, den man in Kleinrinderfeld wegen seiner vielen Aktivitäten noch nicht in Rente schicken will, sondern seine Dienste „bis zum bitteren Ende“ in Anspruch nehmen möchte.

Danach wurde es rasant auf der Bühne, denn die Jungs von „häisd ?n däisd vomm mee“ wirbelten über die Bretter, die die Welt bedeuten. Mit ihren frechen fränkischen Liedern und ihrer „Lausbubenmusik“ brachten sie den Saal zum kochen. Die Zuschauer waren restlos begeistert, auch wenn sehr wenige Kleinrinderfelder darunter waren, wie Gabi Zorn bedauerte. Hoffentlich haben die kommenden Veranstaltungen des KKC wie Prunksitzungen oder der Gaudiball mehr Zuspruch in der eigenen Bevölkerung.

Quelle: Main Post - Matthias Ernst 15. November 2016

2015/16

2014/15

Beste Unterhaltung über Reiseflughöhe                                  16.11.13

Pierre Ruby und Amanda bieten „Bauchlandung“ – Startfreigabe für das neue Prinzenpaar

 

In luftiger Hochstimmung verbrachten die Besucher des Kleinrinderfelder Karnevalclub (KKC) in der ausgebuchten Turnhalle den Abflug in die Fünfte Jahreszeit: Gefühltermaßen befanden sich die Narren weit über der normalen Reiseflughöhe und durchbrachen bei unzähligen Pointen die Schallmauer. Für die lustigen Turbulenzen sorgten Bauchredner Pierre Ruby (Sebastian Reich), seine charmante Chefstewardess Amanda und einige Überraschungsgäste. Nach der „Bauchlandung“ in Rio de Janeiro lüftete der Entertainer das Geheimnis um das neue Prinzenpaar: In dieser Session schwingen Markus I. und Alexandra I., mit bürgerlichem Namen Götz, das närrische Zepter.

Die beiden Gesellschaftspräsidenten des KKC, Gabi Zorn und Klaus Scheuermann, haben seit Jahren ein glückliches Händchen bei der Gestaltung der Faschingseröffnung. Nach dem „Dreggsagg“ Michl Müller im vergangenen Jahr hatten die beiden heuer eben Bauchredner Pierre Ruby aus dem Zylinder gezaubert.

Der Höchberger eroberte schon kurz nach der Startfreigabe durch den Tower die Herzen der Fans und bewies auf dem Langstreckenflug von Kleinrinderfeld über Wenkheim nach Brasilien seine Wandlungsfähigkeit. Beispielsweise schaffte er es, nur mit einem Filzring und einer Hand voll Requisiten, in verschiedenste Rollen zu schlüpfen: Ob als ausgeflippte Nonne, gefährlicher Pirat oder Darth Vader aus „Krieg der Sterne“ – er spielte brillant!

Alles gelang dem souveränen Flugkapitän - nur die amourösen Seitensprünge der Single-Stewardess Amanda konnte er nicht verhindern. Mit dem unnachahmlichen Charme eines Flusspferdes schaffte sie es, den „Premium“-Fluggast Kurt aus der ersten Sitzreihe auf die Bühne zu locken. Den gemeinsamen Kurzauftritt kommentierte Amanda in gewohnter Weise äußerst prägnant: „Kurt, ich werde dich nie vergessen – bis der Nächste kommt!“

Wegen ihres häufigen Biegens beim Lachen brachten die Gäste das Flugzeug häufig in beängstigende Schieflage; zuweilen drohte tatsächlich eine „Bauchlandung“. Diese närrischen Turbulenzen verursachten auch „Sachsen-Ronny“, Herr Esel mit „Stimmung“, Mister Eddy Jazz mit seiner rauchigen Gesangsstimme sowie der Donut, dem die Chefstewardess wegen ihrer Leibesfülle von Anfang an nicht geheuer war.

Die Fluggäste beachteten die Anschnallzeichen spätestens nicht mehr, als Amanda den Piloten unwiderstehlich aufforderte, „mach mich nackig“, die Hüllen bis auf den schrill-bunten BH und Slip fallen ließ und „Copacabana“ zum Besten gab.

 

Das neue Prinzenpaar Markus I. und Alexandra I. hätte sich für seine Inthronisierung keine schönere Atmosphäre wünschen können als heiße Samba-Rhythmen am Fuße des Zuckerhuts. Der Prinz (42) stammt aus Regen in Niederbayern. Er wohnt seit zwei Jahren in Kleinrinderfeld und ist von Beruf Handelsfachwirt.

Alexandra erblickte als gebürtige Alexandra Plattner in Kleinrinderfeld das Licht der Startbahn. Sie hob nicht als Flugbegleiterin ab, sondern verdient ihre Brötchen als zahnmedizinische Fachangestellte. Die Neuen ebenso wie ihre Vorgänger Sven I. und Svenja I. bekamen viel Beifall vom närrischen Bodenpersonal.

                                                                  Quelle Main Post: Franz Nickel

 

Sa. 19.08.17 um 16.00 Uhr

gegen TSV Abtswind

Fr. 25.08.17 um 18:30 Uhr gegen ASV Rimpar