Fußball News

FC Geesdorf gegen TSV Kleinrinderfed 28.09.2019  14 Uhr

Main Post Jörg Rieger 27.09.2019

Je nach Tabellenanbieter wird der FC Geesdorf in der Landesliga gerade entweder auf dem dritten oder zweiten Platz geführt. Platz zwei berechtigt zu Aufstiegsspielen. Fakt ist: Genau wie Haibach und Unterpleichfeld haben die Schwarz-Weißen 23 Punkte auf dem Konto – nach dem Torverhältnis wären sie derzeit Dritter.

Doch am Ende der Saison zählt bei den entscheidenden Plätzen der direkte Vergleich. Und hier liegt der FC derzeit klar vorn, da er sowohl Unterpleichfeld mit 2:0 als auch schon die Alemannia mit 6:3 besiegen konnte. „Der Tabellenstand spielt für mich so oder so nach zwölf Spieltagen noch keine Rolle“, sagt der aus dem Urlaub zurückgekehrte FC-Spielertrainer Jannik Feidel. „Wichtiger ist mir die Entwicklung der Mannschaft. Aber klar hilft es, wenn sich diese in der Punktzahl widerspiegelt, weil wir uns dann auf dem richtigen Weg wähnen.“ Ein Weg, der zuletzt kontinuierlich nach oben führte.

Am Samstag kommt mit dem TSV Kleinrinderfeld (17. Platz/10 Punkte) wieder ein Kellerkind nach Geesdorf. „Wir müssen vorsichtig sein“, warnt Feidel. „Der Gegner hat ein kampfstarkes Team, das gewillt ist, da unten rauszukommen.“ Für den Geesdorfer Raphael Fuss gibt es ein Wiedersehen mit den einstigen Kleinrinderfelder Kameraden. Den umgekehrten Weg nach Kleinrinderfeld ist Sinan Bilgin gegangen, der zuletzt allerdings nicht gespielt hat. Beim FC wird neben Feidel auch der jüngst verletzte 18-Tore-Stürmer Vincent Held wieder dabei sein.

TSV Kleinrinderfeld – FT Schweinfurt (Sonntag, 15 Uhr)

 Main Post Volker Hensel/Bastian Reusch 20.10.19

„Wir sind gewarnt“, sagt Turner-Coach Adrian Gahn. Vom Blick auf die Tabelle will sich die FT Schweinfurt (7./16) nicht blenden lassen – auch wenn der TSV Kleinrinderfeld (16./10) momentan nicht allzu gut dasteht. „Das 1:1 gegen Tabellenführer Vatan Spor und das 3:1 gegen Coburg haben aufhorchen lassen. Hochmut darf und wird sich unsere Mannschaft nicht leisten“, so der FTS-Trainer. Angesichts der mindestens sechs Ausfälle verbiete es sich sowieso, auch nur einen Millimeter nachzulassen. Immerhin kehren Leander Dietrich und Pascal Rinbergas in den Kader zurück.

Trotz all der Vorsicht gibt Gahn aber die Devise aus, „dass wir Zählbares aus Kleinrinderfeld mitbringen. Das soll kein gemütlicher Sonntags-Ausflug werden.“ Zumal auch die Statistik die Schweinfurter Ambitionen unterstützt: „Mit einem Sieg hätten wir die Chance, beste Auswärtsmannschaft der Landesliga Nordwest zu werden“, so Gahn, „eigentlich verrückt, wie wir in den letzten Wochen nach oben geklettert sind. Natürlich wollen wir die Serie gerne verlängern, was aber auch allein an unserer eigenen Einstellung liegt.“ Was der Turner-Trainer weiterhin erfreut festgestellt hat: „Wir haben uns an das Tempo in der Liga gewöhnt.“

DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – TSV Kleinrinderfeld (Do, 15 Uhr)

Main Post: Volker Hensel 13.08.19

„Auch wenn der Gegner zuletzt vielleicht etwas geschwächelt hat, es wäre Selbstmord, ihn zu unterschätzen. Dazu ist die Liga einfach zu eng.“ Somit geht Trainer Dominik Schönhöfer davon aus, dass seine DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (7./9 Punkte) gegen den TSV Kleinrinderfeld (13./6) wieder alles in die Waagschale werfen muss. „Einer steht bei uns für den anderen ein. Anders geht es auch momentan nicht, denn spielerisch sind wir noch nicht soweit“, sagt der Coach. Er glaubt an ein erneut kampfbetontes Match. Wobei die Schwebenrieder vor allem auf Kleinrinderfelds Goalgetter Sandro Kramosch achten sollten. Denn der 25-jährige hat bereits fünf der sieben TSV-Treffer erzielt.

„Etwas besonderes lassen wir uns gegen ihn aber nicht einfallen“, sagt Schönhöfer, „es klappt eh nicht, ihn 90 Minuten lang auszuschalten. Wir können nur versuchen hinten gut zu stehen und vor allem die Passwege zuzustellen. Aber das tun wir sowieso immer.“

Was Kleinrinderfeld an den Kramosch-Brüdern hat

 Quelle: Main Post Tim Schäflein 01.08.19

SV Euerbach/Kützberg (13./4) - TSV Kleinrinderfeld (15./3)

(Sonntag, 15 Uhr, Sportgelände Euerbach)

166 Spiele für den TSV Kleinrinderfeld, 65 Tore, 27 Assists - das ist die beeindruckende Quote von Stürmer Sandro Kramosch. Seit 2013 ist er mit seinem Zwillingsbruder Marco bei den Blau-Weißen aktiv. Einzige Unterbrechung: Marcos Intermezzo bei der SpVgg Giebelstadt in der Kreisliga in der Saison 2014/2015.

Harald Funsch war es, der die Brüder vor neun Jahren nach Kleinrinderfeld gelockte hatte. Im Gegensatz zu Sandro kam Marco unter dem heute 55- jährigen Trainer allerdings nur zu wenigen Einsätzen. Er sei nervös gewesen und habe sich nicht wohlgefühlt: ''Dann denkst du dir, warum er und warum ich nicht?'' Als Funsch Kleinrinderfeld 2015 verließ, wechselte Marco zurück an die Seite von Sandro - Vereinstreue zum TSV, die bis heute hält.

Dass die Kramoschs nicht nur auf dem Fußballplatz zusammengehören, merkt man im Gespräch mit ihnen sofort. Beide kommen zusammen mit Torwart Andrei Cosmin am Sportgelände in Kleinrinderfeld an, wer sie nicht kennt, kann sie auf den ersten Blick nicht voneinander unterscheiden. Die 25-Jährigen wohnen in einer gemeinsamen Wohnung, haben denselben Freundeskreis und dieselben Interessen. Schon immer an Nummer eins steht der Fußball, doch auch andere Sportarten wie Basketball oder Tischtennis probieren sie gerne aus. Dass es beim Bolzen in der Kindheit, wie bei wohl allen Brüdern, auch mal ruppig zuging, weil keiner verlieren wollte, ist klar. ''Da ging es auf jeden Fall gut zur Sache!'', sind sich die Zwillinge einig.

''Da ging es auf jeden Fall gut zur Sache!''

Die beiden Brüder über ihre gemeinsame Kindheit beim Bolzen

Im Spiel gegen Ex-Coach Funsch und dessen ASV Rimpar am vergangenen Sonntag musste Sandro zunächst ohne seinen Bruder auskommen, denn Marco, erst aus dem Urlaub zurückgekommen, saß zunächst auf der Bank. Er sah mit an, wie Sandro erst vom Elfmeterpunkt scheiterte und dann kurz vor der Pause doch zum 1:2 traf. Zur zweiten Halbzeit kam Marco dann auch zum Einsatz - es wurde Zeit, die vor dem Spiel getätigte Ansage ,,Klar netz ich'' in die Tat umzusetzen. Gegen den Ex-Coach sei er schließlich immer besonders heiß.

In der 78. Spielminute wurde Marco im Strafraum zu Fall gebracht, der Schiri pfiff. Marco erklärt seinem Bruder bereits, dass er den Elfmeter diesmal selbst schießenwerde - doch dazu kam es nicht. Denn anstatt des erwarteten Elfmeters bekam Marco die Gelb-Rote Karte für eine angebliche Schwalbe. Und statt des möglichen Anschlusstreffers kassierte Kleinrinderfeld zwei Minuten später das Gegentor zum 1:4-Endstand. Die bittere Niederlage gegen Rimpar haben die Brüder aber nicht nur am Schiedsrichter festgemacht. 

Auch wenn es gegen Rimpar nicht so gut lief - die Kramosch-Zwillinge sind ein immens wichtiger Bestandteil im Spiel des TSV. "Sandro kann Spiele entscheiden'', sagt Marco. Und Marco mache mit seiner Quirligkeit ''den Unterschied, egal wo er spielt, ob Mittelfeld oder Abwehr'', sagt Sandro. Für Trainer Tobias Jäger sind die beiden ''von der Leistung her und auch als Typen nicht mehr wegzudenken''.

Auch wenn die Brüder sicherlich bei einem Bayernligisten Fuß fassen könnten, zeigen sich beide loyal gegenüber ihrem Klub: ''Hier sind das Umfeld und die Kameradschaft überragend'', erklärt Sandro. Deswegen wollen beide lieber mit Kleinrinderfeld das Bestmögliche herausholen, schließlich sei ''die Liga relativ ausgeglichen, vielleicht passiert ja etwas ganz Unterwartetes''.

''Scheiße, da sind wir schon 30!''

Marco Kramosch auf die Frage wo er sich in Fünf Jahren sieht.

Wo sich die Kramoschs in fünf Jahren sehen? ''Scheiße, da sind wir schon 30!", bemerkt Marco und lacht. Sandro meint: ''Ich denke, dass ich auf jeden Fall noch hier spielen werde.'' Und Marco ergänzt: ''Ich bin da, wo er ist.'' Für beide ist klar, dass es sie auf dem Fußballplatz nur noch gemeinsam geben wird.

Sonntag, 24.11. 14 Uhr

gegen ASV Rimpar

Sonntag, 17.11. 14:00 Uhr

gegen DJK Schwebenried/

Schwemmelsbach

Yoga

Kevin Engert

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