Fußball News

Quelle: Main Post

Die Landesligisten aus der Region sehnen den Re-Start herbei. In Unterpleichfeld, Kleinrinderfeld und Rimpar hat sich auf den Trainerbänken einiges getan.

 

Benedikt Engert ist nun Assistent in Kleinrinderfeld

Es ist klar zu spüren, dass die Jungs richtig Bock auf Fußball haben."

So ähnlich sieht es auch Peter Engert, Sportleiter beim TSV Kleinrinderfeld: "Es wird Zeit, dass es wieder losgeht." Dann allerdings ohne Magnus Rentzsch. Der TSV-Co-Trainer ist nach Veitshöchheim abgewandert, seinen Posten übernimmt künftig B-Schein-Inhaber Benedikt Engert. Das alles natürlich vor leeren Zuschauerrängen, "auch wenn sich die Leute nebenan an den Badeseen tummeln dürfen", kritisiert Engert die "Unverhältnismäßigkeit".

 

TSV Kleinrinderfeld: Peter Engert: Auch beim TSV rollt wieder der Ball
Nach der langen Zwangspause nimmt auch der TSV Kleinrinderfeld wieder den geregelten Trainingsablauf auf und startet in die Vorbereitung für die Restsaison. Leistungsträger Magnus Rentzsch ging nach Veitshöchheim. Im Gegenzug kann der Tabellenzwölfte einen jungen Neuzugang vermelden. Auf einer Position möchte man noch nachlegen, die Planungen für die kommende Spielzeit geht man an der Landkreisgrenze verhalten an.
Nicht nur die Spieler des TSV Kleinrinderfeld fiebern den Re-Start entgegen auch beim Abteilungsleiter Fußball, Peter Engert herrscht Vorfreude. „Langsam erfolgt die Rückkehr in den normalen Modus. Dieses Ball-Hin-Und-Her-Geschiebe bringt keinem etwas“, so Kleinrinderfelds Abteilungsleiter Fußball, Peter Engert. Trainer Tobias Jäger hat einen sechswöchigen Vorbereitungsplan entworfen, auch Vorbereitungsspiele sollen im Rahmen der Zulässigkeit durchgeführt werden.

Noch auf der Suche nach einem Schlussmann
Zwar konnte der Verein keine Einnahmen aus dem Sportheimbetrieb und der Bewirtschaftung bei Heimspielen generieren, doch bis auf wenige Ausnahmen sind alle Sponsoren an Bord geblieben. Auf sportlicher Ebene muss der Abgang von Magnus Rentzsch verkraftet werden. Der Mittelfeldstratege lief in der bisherigen Landesligasaison immerhin 17 Mal für die Blau-Weißen auf und erzielte dabei zwei Treffer. Rentzsch trat zum 01. Juli das Amt des Spielertrainers beim SV Veitshöchheim an, sein Abgang zum Ende der Saison stand bereits im Vorfeld fest.

Mit Jonas Böhnel konnten die Verantwortlichen einen Neuzugang an Land ziehen, der ab Wiederaufnahme des Spielbetriebs spielberechtigt sein wird. Böhnel kommt aus der U19 des Würzburger FV und lief in der inzwischen abgebrochenen Saison 2019/20 zehnmal für Zellerauer in der Landesliga auf. Auf Engerts Wunschzettel steht noch die Verpflichtung eines Torwarts. Man sei mit einem Kandidaten in aussichtsreichen Gesprächen, fixiert ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nichts.

Vorsicht und Zurückhaltung bei der Kaderplanung

Einen Vorteil hatte die lange Unterbrechung der Spielzeit: Für seine vorerst letzten Spiele als Coach des TSV Kleinrinderfeld stehen Tobias Jäger auch die verletzten Akteure wieder zur Verfügung. Der Kader umfasst damit ohne den Trainer 20 Spieler, „das muss reichen“, sagt Engert zur Personalsituation. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass ein zweiter Lockdown drohen könnte, oder der weitere Saisonablauf noch nicht in Stein gemeißelt ist, gibt sich Engert, was weitere Transfers angeht, zurückhaltend.

„Dazu ist es noch zu früh. Unsere personellen Planungen laufen nur bis zur Winterpause, das ist auch mit dem neuen Trainer, Alexander Münz, so abgesprochen. Wenn sich bis dahin keine weiteren Hindernisse ergeben, werden wir im Winter die Planung vorantreiben und die Weichen für die Zukunft stellen.“ Vor der vom Corona-Virus bedingten Pause hätten bereits fünf Neuzugänge ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Aufgrund von COVID-19 kamen die Wechsel bisher jedoch nicht zu Stande.
Die Krux: Schönfeld liegt im benachbarten Bundesland Baden-Württemberg und der SV agiert federführend. Am 20. Juni gaben die badischen Landesverbände den Abbruch der Saison 19/20 bekannt. In Bayern ist die Spielrunde nur ausgesetzt und soll fortgeführt werden. Wie also mit der Lage umgehen? Engert und die Verantwortlichen des TSV einigten sich mit dem Partner auf eine weitere Zusammenarbeit, der Spielbetrieb wird gemeinsam als SG – sobald dies in Baden-Württemberg wieder erlaubt ist – fortgesetzt.

Abbruch bevorzugt
„Alle Spieler möchten einen vernünftigen Abschluss bei ihrem Verein vollziehen. Das ist eine Charaktersache und geht in Ordnung“, so Engerts Äußerungen zu den (vorerst) gescheiterten Transfers. Anders hätte die Situation bei einem Abbruch der Saison ausgesehen, denn dann wären die Verpflichtungen für die eigentliche Runde 20/21 getätigt worden. Nicht nur deswegen hielt Engert einen Abbruch für die bessere Lösung mit der verzwickten Situation.

„Mir ist die Pause zu lang. Ich finde Baden-Württemberg hat richtig gehandelt. Man könnte auch jetzt noch abbrechen. Eine rechtzeitige Entscheidung wäre beispielsweise auch im Mai möglich gewesen, da es zu diesem Zeitpunkt keine Aussicht auf Fortsetzung gab. Die Vereine hätten sich dann neu orientieren können, auch das zweite Wechselfenster wäre damit unnötig gewesen. Auch ist die Vorgehensweise bei einem erneuten Ausbruch unklar, bei einem Abbruch hätte der Start flexibel angepasst werden können. Ich hoffe, dass der Spielbetrieb möglichst ohne hohe Hygienebestimmungen und mit Zuschauern aufgenommen werden kann.“

Umgang mit Reserve geklärt
Obwohl Engert den Ligapokalwettbewerb für nicht notwendig erachtet, da er nur zu einer Verzögerung des Saisonverlaufs führe, wird der TSV Kleinrinderfeld – wie alle anderen Ligarivalen aus der Nordwest-Staffel – teilnehmen. In der ersten, nach lokalen Kriterien eingeteilten Gruppenphase trifft man auf den ASV Rimpar und den TSV Lengfeld. Auch die weitere Vorgehensweise bezüglich der Reservemannschaft ist beim Landesligisten inzwischen geklärt. Diese befindet sich in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Schönfeld.
Quelle: Anpfiff.info

Quelle: Main Post

TSV Kleinrinderfeld gibt aufstrebendem Trainer eine Chance

Wer Tobias Jäger ab Sommer beim Fußball-Landesligisten beerbt und warum der Neue Sportleiter Peter Engert überzeugt hat.

Von Natalie Greß Main Post 17.02.2020

Der TSV Kleinrinderfeld hat einen Nachfolger für seinen scheidenden Trainer Tobias Jäger gefunden. Alexander Münz übernimmt zur neuen Saison die Verantwortung beim Fußball-Landesligisten. Das gab der Verein am Montag gegenüber dieser Redaktion bekannt. Münz lebt in Ochsenfurt, ist 46 Jahre alt, Berufssoldat und derzeit im dritten Jahr Coach beim Kreisklassisten TSV Viktoria Homburg.

"Wir haben Gespräche mit mehreren Kandidaten geführt", erklärt Kleinrinderfelds Sportleiter Peter Engert auf Nachfrage. "Die Bewerbung von Alexander Münz war am aussagekräftigsten, sein fachliches Denken und seine Trainingsidee haben mir sehr gut gefallen und mich überzeugt." Grundsätzlich habe er selbst "ein Faible dafür, Neues auszuprobieren", so Engert.

TSV muss mehrere Abgänge ersetzen

Das Risiko, dass der Neue bislang keine höherklassige Trainererfahrung hat, hält der Sportleiter für überschaubar. "Dafür hat er die B- und die DFB-Elite-Jugend-Lizenz. Und er will auch noch den A-Schein machen. Das zeigt seine Motivation und seinen Ehrgeiz", sagt Engert. Er findet: "Man muss auch aufstrebenden Trainern eine Chance geben." Zwar sei die Landesliga "nicht vergleichbar mit dem Niveau in der Kreisliga oder -klasse", aber es gebe eben auch nicht viele etablierte Landesliga-Trainer in der Region.

Münz zeige bereits jetzt ausgeprägtes "Engagement bei Suche nach jungem, hungrigem Nachwuchs" und der Zusammenstellung des Kaders für die kommenden Saison. Der TSV muss mehrere Spieler ersetzten, unter anderem stehen als Abgänge Sinan Bilgin, Oliver Pfeuffer, Dominik Szabo und Magnus Rentzsch bereits fest.

Tobias Jäger hatte seinen Abschied aus Kleinrinderfeld nach zwei Jahren bereits Ende Januar angekündigt. Er wird sich beruflich verändern und laut Engert erst mal eine fußballerische Pause einlegen.

anpfiff.info von Alexander Rausch

Der TSV Kleinrinderfeld ist auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter fündig geworden. Alexander Münz wird ab der kommenden Saison die Blau-Weißen anleiten. Tobias Jäger hatte bereits im Winter angekündigt, aufgrund beruflicher Veränderungen sein Engagement zu beenden. Die Möglichkeit für Münz, der aktuell den Kreisklassisten TSV Homburg anleitet, sich höherklassig zu beweisen.

 

„Nachdem ich gehört hatte, dass Tobias im Sommer aufhört, bin ich aktiv auf den Verein zugegangen und habe das Gespräch gesucht“, berichtet der vierfache Familienvater Münz. Auch Sportleiter Peter Engert, Münz erster Ansprechpartner, hat das Auftreten des gebürtigen Ochsenfurters imponiert. Er sei sehr engagiert und habe einen sehr guten Eindruck in den Gesprächen hinterlassen. Natürlich wisse der Funktionär, dass Münz bisher nur Mannschaften in der A-Klasse und Kreisklasse betreute, aber das war kein Hindernis: „Alexander verfügt über die Elite-Jugend-Lizenz und wird zeitnah seine A-Lizenz in Angriff nehmen. Also warum sollten wir ihm nicht die Chance geben, sich in der Landesliga zu beweisen. Die Voraussetzungen dazu hat er.“

Münz selbstbewusst

Und auch Münz traut sich den Schritt zu: „Es war immer mein Wunsch, eine Mannschaft oberhalb der Kreisliga zu trainieren, um mich als Trainer weiterzuentwickeln. Daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht und ich bin überzeugt, dass es das Richtige ist.“ Dabei hofft der 46-Jährige natürlich, dass der TSV den Klassenerhalt schafft. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht. Schließlich stehen die Blau-Weißen aktuell oberhalb der unteren Relegationsplätze.

„Die Jungs werden alles tun, um die Liga zu halten“, ist sich Peter Engert sicher, selbst wenn die Personaldecke im Winter wieder dünner wurde. Bastian Götzfried wechselte nach Kirchheim, Dominik Szabo nach Eibelstadt und Sinan Bilgin nach Wiesentheid. Dem gegenüber stehen mit Rückkehrer Tim Schlachter und Ruben Vadai (FC Würzburger Kickers 2) nur zwei Neue. Andreas Grebe kommt aus einer Verletzung zurück.

Kader wird sich verändern

Auch im Sommer drohen wieder Abgänge. Tobias Jäger, der sporadisch aushalf, geht. Auch Magnus Rentzsch verlässt dann nach fünf Jahren den Verein. Der 34-Jährige geht als Spielertrainer nach Veitshöchheim. Levi Wendel geht studienbedingt ins Ausland. „Die Kaderplanungen laufen und wir hoffen, in den kommenden Wochen einige Namen präsentieren zu können“, so Engert, der vor allem das familiäre Umfeld als großes Plus sieht.

Vor allem mit Spielern, die aus dem Juniorenbereich kommen, hätten die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Lukas Hemm, Julian Schneider oder Raul Kaupa, die im Sommer aus der U19 des Würzburger FV kamen, haben sich bewiesen. Auch Jannis Thein im Vorjahr. Engert sieht der TSV als gutes Pflaster, sich weiterzuentwickeln und erste Schritte im Herrenbereich zu gehen. Hoffentlich weiterhin in der Landesliga.

Was Kleinrinderfeld an den Kramosch-Brüdern hat

 Quelle: Main Post Tim Schäflein 01.08.19

SV Euerbach/Kützberg (13./4) - TSV Kleinrinderfeld (15./3)

(Sonntag, 15 Uhr, Sportgelände Euerbach)

166 Spiele für den TSV Kleinrinderfeld, 65 Tore, 27 Assists - das ist die beeindruckende Quote von Stürmer Sandro Kramosch. Seit 2013 ist er mit seinem Zwillingsbruder Marco bei den Blau-Weißen aktiv. Einzige Unterbrechung: Marcos Intermezzo bei der SpVgg Giebelstadt in der Kreisliga in der Saison 2014/2015.

Harald Funsch war es, der die Brüder vor neun Jahren nach Kleinrinderfeld gelockte hatte. Im Gegensatz zu Sandro kam Marco unter dem heute 55- jährigen Trainer allerdings nur zu wenigen Einsätzen. Er sei nervös gewesen und habe sich nicht wohlgefühlt: ''Dann denkst du dir, warum er und warum ich nicht?'' Als Funsch Kleinrinderfeld 2015 verließ, wechselte Marco zurück an die Seite von Sandro - Vereinstreue zum TSV, die bis heute hält.

Dass die Kramoschs nicht nur auf dem Fußballplatz zusammengehören, merkt man im Gespräch mit ihnen sofort. Beide kommen zusammen mit Torwart Andrei Cosmin am Sportgelände in Kleinrinderfeld an, wer sie nicht kennt, kann sie auf den ersten Blick nicht voneinander unterscheiden. Die 25-Jährigen wohnen in einer gemeinsamen Wohnung, haben denselben Freundeskreis und dieselben Interessen. Schon immer an Nummer eins steht der Fußball, doch auch andere Sportarten wie Basketball oder Tischtennis probieren sie gerne aus. Dass es beim Bolzen in der Kindheit, wie bei wohl allen Brüdern, auch mal ruppig zuging, weil keiner verlieren wollte, ist klar. ''Da ging es auf jeden Fall gut zur Sache!'', sind sich die Zwillinge einig.

''Da ging es auf jeden Fall gut zur Sache!''

Die beiden Brüder über ihre gemeinsame Kindheit beim Bolzen

Im Spiel gegen Ex-Coach Funsch und dessen ASV Rimpar am vergangenen Sonntag musste Sandro zunächst ohne seinen Bruder auskommen, denn Marco, erst aus dem Urlaub zurückgekommen, saß zunächst auf der Bank. Er sah mit an, wie Sandro erst vom Elfmeterpunkt scheiterte und dann kurz vor der Pause doch zum 1:2 traf. Zur zweiten Halbzeit kam Marco dann auch zum Einsatz - es wurde Zeit, die vor dem Spiel getätigte Ansage ,,Klar netz ich'' in die Tat umzusetzen. Gegen den Ex-Coach sei er schließlich immer besonders heiß.

In der 78. Spielminute wurde Marco im Strafraum zu Fall gebracht, der Schiri pfiff. Marco erklärt seinem Bruder bereits, dass er den Elfmeter diesmal selbst schießenwerde - doch dazu kam es nicht. Denn anstatt des erwarteten Elfmeters bekam Marco die Gelb-Rote Karte für eine angebliche Schwalbe. Und statt des möglichen Anschlusstreffers kassierte Kleinrinderfeld zwei Minuten später das Gegentor zum 1:4-Endstand. Die bittere Niederlage gegen Rimpar haben die Brüder aber nicht nur am Schiedsrichter festgemacht. 

Auch wenn es gegen Rimpar nicht so gut lief - die Kramosch-Zwillinge sind ein immens wichtiger Bestandteil im Spiel des TSV. "Sandro kann Spiele entscheiden'', sagt Marco. Und Marco mache mit seiner Quirligkeit ''den Unterschied, egal wo er spielt, ob Mittelfeld oder Abwehr'', sagt Sandro. Für Trainer Tobias Jäger sind die beiden ''von der Leistung her und auch als Typen nicht mehr wegzudenken''.

Auch wenn die Brüder sicherlich bei einem Bayernligisten Fuß fassen könnten, zeigen sich beide loyal gegenüber ihrem Klub: ''Hier sind das Umfeld und die Kameradschaft überragend'', erklärt Sandro. Deswegen wollen beide lieber mit Kleinrinderfeld das Bestmögliche herausholen, schließlich sei ''die Liga relativ ausgeglichen, vielleicht passiert ja etwas ganz Unterwartetes''.

''Scheiße, da sind wir schon 30!''

Marco Kramosch auf die Frage wo er sich in Fünf Jahren sieht.

Wo sich die Kramoschs in fünf Jahren sehen? ''Scheiße, da sind wir schon 30!", bemerkt Marco und lacht. Sandro meint: ''Ich denke, dass ich auf jeden Fall noch hier spielen werde.'' Und Marco ergänzt: ''Ich bin da, wo er ist.'' Für beide ist klar, dass es sie auf dem Fußballplatz nur noch gemeinsam geben wird.

So. 07.11.2020 14:00 Uhr

TG Höchberg

Ligapokal

So. 25. Okt. 15:00 Uhr

gegen FC Fuchsstadt

wurde vom BFV abgesagt

Yoga

Kevin Engert

Zur Homepage: www.ananda-life.de