Fußball Landesliga Nordwest                                                   26.11.13

Peter Endres wechselt zum TSV Lengfeld

 

Der spektakuläre Wechsel innerhalb der Landesliga Nordwest, den diese Zeitung schon Mitte Oktober vermutet hatte, ist perfekt: Peter Endres, Torjäger und Urgestein des TSV Kleinrinderfeld wechselt in der Winterpause die Fronten. Der 30-Jährige, der im 13. Jahr in der ersten Mannschaft gespielt hat, der in Kleinrinderfeld wohnt und verheiratet ist, schließt sich dem stark abstiegsbedrohten TSV Lengfeld an. Endres war in Kleinrinderfeld nicht mehr zufrieden, kann den hohen Trainingsaufwand nicht mehr betreiben und verlässt daher notgedrungen seinen zum Heimatverein gewordenen TSV Kleinrinderfeld.

„Es ist eigentlich schade, dass Peter geht. Die vielen Gespräche, die wir mit ihn geführt haben, konnten an seiner Entscheidung nichts mehr ändern“, sagt Arnold Henneberger. Der Abteilungsleiter des TSV Kleinrinderfeld macht keinen Hehl daraus, dass sich der Abschied bereits im vorigen Winter abgezeichnet hatte. „Da hat Peter schon angedeutet, dass er bei uns aufhören will“, so Henneberger. Aber Endres spielte die zwölfte Saison im Männerbereich zu Ende und stieg unter dem neuen Trainer Harald Funsch im Sommer dann doch wieder ein. Unter Funsch wehte ein anderer Wind, es wurde bis zu viermal pro Woche trainiert. „Das war Peter wohl zu viel“, sagt Henneberger. Endres absolvierte nur die ersten vier Saisonspiele und erzielte vier Tore. In seinem letzten Spiel in Leinach wurde er nach 80 Minuten mit Rot vom Platz gestellt: „Peter ist dann an mir vorbei gegangen und hat gesagt, dass er nicht mehr für uns spielen wird“, erinnert sich Henneberger.

Seit diesem 3. August hat der einstige Torjäger, der annähernd 200 Tore für den TSV Kleinrinderfeld erzielt hat, nicht mehr für seinen Stammverein gespielt. Schon bald zeichnete sich ab, dass der TSV Lengfeld händeringend nach einem Torjäger sucht, der den Würzburger Vorort-Verein mit Trainer Michael Hochrein (49) noch aus dem Tabellenkeller schießt. „Wir haben schon zweimal gegen Lengfeld gespielt und haben Peter bereits die Freigabe erteilt. Er kann also die Vorbereitung in Lengfeld mitmachen“, erläutert Henneberger. Der sieht den Abgang mit Wehmut, denn: „Peter hätte bestens zu Sturmpartner Pascal Rausch gepasst, aber er wollte wohl unter Trainer Harald Funsch nicht mehr für uns spielen.“

Der TSV Lengfeld ist mit acht Punkten Vorletzter, hat fünf Punkte Rückstand zum Relegationsplatz. Das rettende Ufer ist aber schon 18 Zähler entfernt, das wird wohl nicht mehr zu erreichen sein. Trainer Michael Hochrein ist froh über den Neuzugang: „Wir hatten ja mitbekommen, dass Peter Endres nicht mehr für Kleinrinderfeld spielen wird. Der Kontakt nach Lengfeld bestand ja, denn seine Eltern wohnen hier und Peter hat früher hier auch im Nachwuchs gespielt. Einen Spieler wie Peter Endres zu bekommen – er ist einer der besten in der Region –, ist sehr gut. Ich hoffe, dass Peter für uns die notwendigen Tore schießen wird.“

Hochrein ist indes weiter auf Spielersuche: „Wir brauchen noch zwei oder drei Leute, am besten für jeden Mannschaftsteil einen. Dann, da bin ich sicher, können wir einen Relegationsplatz erreichen und müssen dann eben so den Klassenerhalt schaffen. In den letzten Wochen ist es immer besser geworden“, sagt der Trainer.

                                                                                  Quelle: Main Post

 

 

 

 

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