Faschingseröffnung 2015

Carlos I. und Christina I. im Rampenlicht

Neues Prinzenpaar im Rampenlicht: Das Präsidium des Kleinrinderfelder Karnevalclubs stellte nach der Verabschiedung der bisherigen Faschingshoheiten die neuen Regenten Carlos I. und Christina I.

Zum Faschingsauftakt ließ es der Kleinrinderfelder Karnevalclub (KKC) krachen: Auch heuer boten die Narren im Gemeindehaus ein tolles Programm. Frenetisch gefeiert wurde das neue Prinzenpaar Carlos I. mit bürgerlichem Namen Hohmann sowie dessen Prinzessin Christina I. Grimm. Für beste Stimmung sorgten außerdem die fränkischen Tratschweiber „Babet & Auguste“.

Aufbrausender Beifall

Kaum auszuhalten war die Spannung, bevor sich der rote Vorhang öffnete und sich das neue Prinzenpaar der Öffentlichkeit präsentierte. Als dann Carlos I. und Christina I. ins Rampenlicht traten, hielt es das närrische Fußvolk nicht mehr auf seinen Sitzen. Aufbrausender Beifall, gemischt mit Pfiffen und Johlen, begleitete die Präsentation der neuen Faschingsregenten.

Carlos I. erblickte zwar in Geroldshausen das Licht der Welt und wohnt derzeit in Kirchheim, „aber Kleinrinderfeld ist meine Heimat“, betonte er. Vor seinem ersten Auftritt war der 40-Jährige äußerst nervös, seine bessere Hälfte Christina half ihm jedoch, das Lampenfieber in den Griff zu bekommen. Am meisten freut sich der Prinz auf die feiernden Narren in Kleinrinderfeld.

Christina I. ist im närrischen Treiben kein unbeschriebenes Blatt: früher tanzte sie in ihrem Heimatort Kleinrinderfeld in der Garde und wirkte bei der „Mini Playback Show“ mit. Wie so viele ihrer Vorgängerinnen stammt sie aus der Kirchheimer Straße, „darauf bin ich stolz“. Auch sie freut sich auf die fröhlich närrische Gefolgschaft.

Viel Beifall erhielt bei seiner Verabschiedung das bisherige Prinzenpaar Michael III. und Steffi I. mit bürgerlichem Namen Schmitt. Ihre Lieblichkeit war dabei so gerührt, dass sie eine (Freuden-)Träne vergoss.

Nach Stimmungskanonen wie Michl Müller und Pierre Ruby fuhr in diesem Jahr der Kleinrinderfelder Karnevalclub zum Beginn der Fünften Jahreszeit „Babet & Auguste“ auf. Die zwei fränkischen Urgewächse im besten Alter (darüber könnte man allerdings diskutieren und/oder streiten) zeigten ihr drittes Programm mit dem Titel „Mir sän dabei!“ In den Mittelpunkt stellten sie die Vision, sich des Lebens rückwärts – also beginnend mit dem Tod und endend mit der Geburt – zu erfreuen. Der Vorteil: Vom Bestatter erhält man sofort die erste Kosmetikbehandlung.

Närrische Vision

Außerdem würde man auf diese Weise mit jedem Tag fitter und das Gedächtnis kehrte zurück. Der Nachteil: Man hat dann wieder seinen Partner, möglicherweise rund 40 Jahre lang, „an der Backe“. „Liebe macht blind, aber in der Ehe kehrt (leider) das Sehvermögen schnell zurück“, lautete eine Weisheit der beiden Tratschweiber.


Ehrungen vergeben durch den Fastnachtverband Franken:

Ehrennadel in Gold: Aline Höflinger, Jutta Häusler und Monika Hollenbach. in Silber: Anette Heuberger, Janine Heuberger, Franziska Schubert, Carolin Tschall und Monja Zorn. Den Verbandsorden der Session erhielten Bürgermeisterin Eva Linsenbreder, Ulrich Stadlbauer und Günter Zettel.

Quelle: Main Post Franz Nickel

So. 03.09.17 um 15.00 Uhr

gegen TuS Feuchtwangen

Fr. 25.08.17 um 18:30 Uhr gegen ASV Rimpar