Kleinrinderfeld verliert 0:2

 

Toto-Pokal-Qualifikation für die Saison 2014/2015, 2. Runde

 

TSV Kleinrinderfeld – TSV Großbardorf 0:2 (0:1)

 

Kleinrinderfeld kann den Toto-Pokal im nächsten Jahr abschreiben. Der TSV verlor gegen Bayernligist Großbardorf trotz ordentlicher Leistung verdient mit 0:2 und kann sich nun voll auf die Liga konzentrieren.

 

„Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber Großbardorf war einfach besser“, gab sich Kleinrinderfelds Trainer Harald Funsch nach den 90 Minuten ebenso realistisch wie als fairer Verlierer. In Hälfte eins immerhin hatte seine Elf die Partie ausgeglichen gestalten können, wenngleich die Gäste mehr Spielanteile hatten und nach einer Ecke durch Christian Wondra früh in Führung gegangen waren (12.).

 

Nach der Pause hatten die Gastgeber sogar ein, zwei gute Ausgleichschancen, gelingen wollte der dem Landesligisten aber nicht. Großbardorf zeigte die reifere Spielanlage, Kleinrinderfeld versuchte, mit großem läuferischem Aufwand dagegen zu halten. Nach etwas mehr als einer Stunde aber war es erneut Wondra, der für die Entscheidung sorgte. „Man hat beiden Teams dann angemerkt, dass die Liga Vorrang hat. Keiner ist mehr bis zum Allerletzten gegangen“, so Funsch.

 

Kleinrinderfeld: Fuchs – Jäger (61. Michel), Dambach, Hodek, Leonhart – Götzfried (46. Sommer), Meyer, Wegmann, Haag, Hettstück – Kadrija (61. Rausch). Tore: 0:1, 0:2 Wondra (12., 66.). Schiedsrichter: Steigerwald (Gräfendorf). Zuschauer: 180.                                  Quelle: Main Post

 

Toto Pokal 03.10.13 TSV Kleinrinderfeld gegen TSV Großbardorf

Fußball: Toto-Pokalwettbewerb 2014/15

„Die beste Trainingseinheit in dieser Woche“

TSV Kleinrinderfeld – TSV Großbardorf          Donnerstag, 15 Uhr

 

„Das wird für beide Mannschaften die wohl beste Trainingseinheit dieser Woche“, sagt Trainer Harald Funsch vor dem Pokalspiel seines TSV Kleinrinderfeld gegen den TSV Großbardorf. Der sportliche Anreiz ist – um es so auszudrücken – noch etwas lau. Die Sieger dieser Runde sind noch nicht für die erste Hauptrunde der kommenden Saison qualifiziert. Darum geht's erst im kommenden Frühjahr, wenn die Gewinner dieser Runde und die an diesem Donnerstag im Achtelfinale ausgeschiedenen Landes- und Bayernligisten, um die Startplätze streiten. Die Partie des Landesligisten gegen den Bayernligisten will Funsch nutzen, „um unter Wettkampfbedingungen einiges zu testen“.

Quelle: Main Post

 

 

Luftkampf: Schweinfurts Max Scheback (links) beobachtet den luftigen Zweikampf zwischen Benedikt Engert (TSV Kleinrinderfeld/Mitte) und Steffen Krautschneider (FC 05 Schweinfurt/rechts)


Kleinrinderfelds Pokaltraum geht zu Ende

Leidenschaftlich kämpfender TSV unterliegt einem überlegenen, aber nicht kaltschnäuzigen FC Schweinfurt 05

 

Es war eine geradezu symptomatische Szene, als der Kapitän des Landesligisten TSV Kleinrinderfeld, Bastian Götzfried, in der 85. Spielminute mit Krämpfen auf dem Rasen lag. Doch weder ließ der Mittelfeldspieler die Betreuer auf das Feld kommen, noch ließ er sich von selbigem tragen. Er rappelte sich auf, humpelte in diesem Pokalspiel in den Strafraum des FC 05 Schweinfurt und erwartete einen Eckball von Vereinskollegen Dominik Peter. Doch das Leder flog an Freund und Feind vorbei. Wieder mussten die ausgepumpten Gastgeber zurückhechten, um einen weiteren Konter zu verhindern. Es war wie immer an diesem Tag: Die Kleinrinderfelder kämpften leidenschaftlich, gaben nie auf – und waren beim 0:2 am Ende gegen den favorisierten Regionalligisten doch chancenlos.

Weder kämpferisch noch konditionell war ein großer Klassenunterschied zu spüren, doch was die spielerische und individuelle Klasse angeht, konnte es keine zwei Meinungen geben. Sehr gefällig ließen die Schweinfurter, in deren Fanblock sich nur etwa 50 Anhänger und genauso viele Polizisten einfanden, die Kugel laufen und verloren sich nicht in Einzelaktionen, wodurch die Gastgeber immer einen Schritt zu spät kamen und fast nie in Ballbesitz gelangten. Einziges Manko der überlegenen Gäste war dabei der Mangel an herausgespielten Torchancen. Einen Hochkaräter gab es in der ersten Halbzeit gar nicht.

Dennoch gingen die Schnüdel mit einer 1:0-Führung in die Pause, da sich TSV-Torhüter Jan Nirsberger einen dicken Bock leistete (21.). Da der FC spielerisch nicht gegen die bissige Kleinrinderfelder Verteidigung durchkam, nahm sich der ehemalige WFV-Akteur Steffen Krautschneider aus etwa 25 Metern aus halbrechter Position ein Herz und zog mit rechts ab. Gut, Krautschneider ist für seinen guten Schuss bekannt, aber ein Ball, der aus dieser Entfernung zentral über dem Torhüter einschlägt, ist haltbar.

Viel mehr mussten die Schweinfurter nicht tun, da sie die Gastgeber eben nach Belieben laufen lassen konnten. Ernsthafte Torchancen hatte der TSV ebenfalls nicht. FC-Trainer Gerd Klaus hatte sich sogar den Luxus erlaubt, Peter Heyer und Tom Jäckel zunächst auf der Bank zu lassen, wechselte beide aber dennoch ein, als die Entscheidung auf sich warten ließ. Doch auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel. Kleinrinderfeld wollte, konnte aber nicht so richtig und entwickelte in der Offensive, in der Pascal Rausch meist auf sich allein gestellt war, keine Durchschlagskraft. Ein Torschuss von Peter, der einige Meter über das Tor ging, war noch die beste Chance (56.).

Doch da der TSV den 0:1-Rückstand natürlich nicht nur verwalten, sondern selbst noch etwas mehr riskieren wollte, eröffneten sich für die Schweinfurter endlich Räume zum Kontern – die sie nicht nutzten. Sowohl Florian Gräf (58.) als auch Michael Kraus (67., 74.) und Heyer (88.) scheiterten teils fahrlässig. Ganz zufrieden wird Schnüdel-Trainer Klaus daher nicht mit dem Auftritt seiner Mannschaft sein können, da sie es ganz einfach verpasste, gegen den Landesligisten den Sack eher zuzumachen. Denn gerade gegen Ende hatte Kleinrinderfeld seine stärkste Phase, als sich die entkräfteten Gastgeber noch einige Chancen erkämpften und die Gäste ansatzweise unter Druck setzen konnten. Etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Dass Krautschneider in der Nachspielzeit nach einer Unachtsamkeit auch noch das 2:0 erzielte, spielte freilich keine Rolle mehr.

„Vielleicht hätten wir ein wenig mutiger sein müssen, aber wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden. Es müsste eben alles passen, um an einem solchen Tag zu gewinnen. Aber die Mannschaft hat sich immer an die taktische Marschroute gehalten und sich auch nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen“, war TSV-Trainer Harald Funsch zufrieden.

Die Statistik des Spiels

Toto-Pokal, 2. BFV-Hauptrunde: TSV Kleinrinderfeld – FC 05 Schweinfurt 0:2 (0:1)

Kleinrinderfeld: Nirsberger – Jäger, Pfeffer, Rappl, K. Engert (44. Hedtstück) – Meyer (46. Peter), Götzfried, B. Engert (72. Haag), Sommer, Michel – Rausch. Schweinfurt: Reusch – Lunz, Hetzel, Esen, Thomann – Schebak (65. Zehe), Krautschneider, Seufert, Kleinhenz, Gräf (65. Heyer) – Kraus (79. Jäckel). Tore: 0:1, 0:2 Krautschneider (21., 90.+2). Schiedsrichter: Steigerwald (Gräfendorf). Zuschauer: 380.         Quelle: Main Post -Mitarbeiter Stephan Rinke

 

Bilder: Main Post

2. BFV-Hauptrunde 2013/14

 

Die 2. BFV-Toto-Pokal-Runde wird am 27./28. August und Mitte September ausgespielt.

Regionaltopf 1:

 Begegnung  Ergebnis
 FC Kickers Würzburg (Regionalliga Bayern) - SV Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga Bayern)  5:3
 TSV Kleinrinderfeld (Landesliga) - 1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga Bayern)  0:2
 SV Alemannia Haibach (Bayernliga) - FC Eintracht Bamberg (Regionalliga Bayern)  6:4

Fußball: Toto-Pokal

Kleinrinderfeld freut sich auf den Pokal-Hit-TSV ist heiß auf Regionalligist Schweinfurt

BFV-Verbandspokal, 2. Hauptrunde

TSV Kleinrinderfeld – FC 05 Schweinfurt (Mittwoch, 17.45 Uhr, TSV-Sportplatz) 

Es gab viel Gesprächsstoff beim Landesligisten TSV Kleinrinderfeld (6./14) in den letzten Wochen, der den jüngsten sportlichen Erfolg (vier der letzten fünf Pflichtspiele gewonnen) leider etwas in den Schatten stellte. Doch nun, knapp drei Wochen nach der Ankündigung, dass Topstürmer Peter Endres nicht mehr für den TSV auflaufen wird, kann man sich wieder auf den Fußball konzentrieren und freut sich in der zweiten Runde des Toto-Pokals auf das Gastspiel des Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05 (14./11) und damit auf den bisherigen Höhepunkt der noch jungen Saison.

„Ich bin schon traurig über den Verlust von Peter Endres, der für die Mannschaft überraschend kam“, sagt Bastian Götzfried, zusammen mit Kevin Engert Kapitän der Kleinrinderfelder. Nachhaltig geschadet habe der Verlust der Mannschaft jedoch nicht: „In Kleinrinderfeld passt momentan alles. Die Stimmung ist gut, schon allein, weil der Erfolg wieder da ist. Man erkennt Fortschritte und alle wollen die Vorgaben der Trainer umsetzen, wodurch denen die Arbeit sicherlich Spaß macht“, so Götzfried, der seinen TSV gegen Schweinfurt nicht chancenlos sieht: „Wenn wir alles in die Waagschale werfen und das Quäntchen Glück haben, dann können wir sie schlagen. Wir sind auf jeden Fall heiß.“

Ergebnis ist zweitrangig“

„Unterschätzen wird uns Schweinfurt sicherlich nicht, vor allem, da wir bereits drei Bayernligisten ausgeschaltet haben“, ist sich TSV-Trainer Harald Funsch sicher, nachdem seine Mannschaft zuvor den TSV Großbardorf, den Würzburger FV und den SV Erlenbach aus dem Wettbewerb befördert hatte. „Wir freuen uns alle auf das Spiel, das sich der Verein verdient hat. Das Ergebnis ist dabei zweitrangig. Mir ist vor allem wichtig, wie wir auftreten“, so Funsch, der aus einer defensiven Grundausrichtung über Konter zum Erfolg kommen möchte. „Wir wollen den Schweinfurtern alles abverlangen – das wird unsere wichtigste Trainingseinheit, bei der wir viel lernen können.“

Etwas zu verlieren haben dabei nur die favorisierten Schweinfurter, die nicht optimal in die Regionalliga gestartet sind, sich zuletzt mit den Siegen in Aschaffenburg und Hof aber zumindest von den Abstiegsrängen entfernen konnten.                            Quelle: Main Post - Mitarbeiter Stephan Rinke

 

 

Kleinrinderfeld schaltet auch Großbardorf aus

Der Pokalschreck schlägt wieder zu                                          20.08.13

Toto-Pokal auf Verbandsebene, erste Runde

TSV Kleinrinderfeld – TSV Großbardorf 2:1 (1:0)

Landesligist TSV Kleinrinderfeld bleibt für Unterfrankens Bayernligisten in dieser Saison der große Pokalschreck. Nachdem der TSV in den Qualifikationsrunden bereits den SV Erlenbach und Würzburger FV ausgeschaltet hatte, ereilte mit dem TSV Großbardorf nun bereits den dritten Fünftligisten in Kleinrinderfeld das Pokal-Aus. Und das, obwohl die Hausherren nicht in allerbester Besetzung angetreten waren. Selbst Trainer Harald Funsch fehlte, er urlaubt derzeit in Italien und wurde von seinem Assistenten Ralf Scherbaum vertreten. Der hatte das Team im Vergleich zum Liga-1:0 gegen Bayern Kitzingen auf sieben Positionen verändert. Doch die Männer aus der zweiten Reihe machten ihre Sache außergewöhnlich gut.

Die Partie hatte für die Hausherren optimal begonnen, als Kevin Engert den TSV mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung schoss (2.). Ein Rückstand, an dem sich der klassenhöhere Gast lange Zeit abarbeitete. Gewiss erarbeiteten sich die Grabfelder ein spielerisches Übergewicht, kämpferisch und taktisch waren ihnen die Kleinrinderfelder aber keineswegs unterlegen. Und wenn die Gäste dann doch einmal in aussichtsreiche Position kamen, war da noch Patrick Fuchs. Kleinrinderfelds Torhüter, der im Pokal Stammkeeper Jan Nirsberger ersetzen durfte, hatte einen ganz starken Abend. Und so dauerte es bis zur 80. Minute, bis doch noch der Ausgleich fiel. Die Gäste brauchten dafür freilich eine Standardsituation: André Rieß schoss einen 18-Meter-Freistoß wunderschön und unhaltbar ins Netz zum 1:1.

Doch wer dachte, es würde nun dahin gehen mit Außenseiter Kleinrinderfeld und seinen Pokalhoffnungen, sah sich getäuscht: Der entscheidende Treffer war freilich aus der Rubrik kurios. Der Gäste-Torwart wollte einen von Marco Kramosch von der Mittellinie getretenen langen Freistoß locker herunterpflücken, doch der Ball sprang über Florian Muckelbauer zum alles in allem nicht unverdienten Kleinrinderfelder Siegtreffer ins Netz (83.). Und auch im fernen Italien wurde gejubelt. „Es ist toll zu sehen, welch gutes Team wir sind, in dem jeder für den anderen einspringen kann“, sagte Harald Funsch per Telefon.

Kleinrinderfeld: Fuchs – K. Engert, Leonhart, Hodek, M. Kramosch, – Dambach – B. Engert, Mayer (73. Rausch) – Hedtstück (59. Peter), Haag (59. Sommer) – Kadrija. Tore: 1:0 K. Engert (2.), 1;:1 Rieß (80.), 2:1 M. Kramosch (83.). Schiedsrichter: Steigerwald (Gräfendorf). Zuschauer: 196.  Quelle: Main Post

Fußball: Toto-Pokal 1. Hauptrunde                                        19.08.13

Toto-Cup: TSV Kleinrinderfeld gegen den Bayernligisten TSV Großbardorf

 

Mit dem SV Erlenbach und dem Würzburger FV hat der TSV Kleinrinderfeld heuer schon zwei Bayernligisten in der Qualifikation zum Toto-Pokal besiegt. Am heutigen Dienstag, 18 Uhr, trifft der derzeitige Landesligist um Trainer Harald Funsch in der ersten Hauptrunde des BFV-Toto-Pokals auf den TSV Großbardorf – bereits der dritte Bayernligist. Und so könnte das Motto schlicht lauten: Alle guten Dinge sind drei, wenn doch die Vorzeichen für das Spiel etwas besser wären, sagt Trainer Funsch: „Aufgrund der zahlreichen englischen Wochen in letzter Zeit hat der Pokal keine große Relevanz für uns.“ Das habe der Trainerstab mit der Vereinsführung vereinbart. Die Konzentration gilt der Liga, wo bereits am Freitag mit den FT Schweinfurt der nächste schwere Gegner wartet. Das Spiel abschenken werde man aber keinesfalls, so Funsch. Obwohl er auf sieben Positionen umstellt.

 

„Der Pokal ist nun für die Spieler wichtig, die in den letzten Wochen seltener zum Einsatz kamen“, erklärt Funsch. Viele Ergänzungsspieler bekämen die Chance, sich für die Liga anzubieten. „Ich bin gespannt, wie sich die neu formierte Truppe findet“, so Funsch. „Die Spieler jedenfalls freuen sich drauf.“ Für die meisten Stammspieler gibt es dagegen nur ein leichtes Training, „eine willkommene Pause“.

 

Der Trainer glaubt, dass „die Motivation bei den Ersatzspielern eventuell sogar höher ist“. Ob man nun auch den dritten Bayernligisten in Serie aus dem Pokal werfen kann, hänge von vielen Faktoren ab. Er wisse ja zum Beispiel nicht, wie der Gegner aufläuft. „Dass wir eine Überraschung schaffen, traue ich meiner Mannschaft aber zu“, versichert Funsch. Taktisch wird es dagegen keine Überraschungen geben: Der TSV Großbardorf ist der Favorit, „die werden das Spiel machen und wir spielen auf Konter“, so Funsch. Eine besonders defensive Aufstellung wird es trotz der taktischen Vorgabe nicht geben. „Wir spielen zwar nicht mit starkem Pressing, aber dennoch mit zwei Stürmern.“ In der altbekannten 4-4-2- Formation laufe seine Mannschaft auf.

 

Für den Trainer und seine Spieler ist das Pokalspiel „die wichtigste Trainingseinheit der Woche“. Eine Überraschung ist dem Landesligisten durchaus zuzutrauen, aber Funsch betont: „Das Ergebnis ist eher zweitrangig. Einzig das Spiel am Freitag gegen Schweinfurt zählt.“

Quelle: Main Post Thomas Borgöhmer

 

1. BFV-Hauptrunde 2013/14

 

Die 1. BFV-Toto-Pokal-Runde findet vom 20. bis 22. August statt. Die genauen Anstoßzeiten werden Anfang nächster Woche terminiert. Anstoß ist um 18 Uhr.

Regionaltopf 1:

 Begegnung  Datum
 FC Geesdorf - FC Kickers Würzburg 1:7  Mi, 21. August
 SC Schollbrunn - SV Alemannia Haibach 0:2  Mi, 21. August
 TSV Großheubach - 1. FC Schweinfurt 05    0:8  Di, 20. August
 TSV Reiterswiesen - SV Viktoria Aschaffenburg 0:4  Mi, 21. August
 FVgg Bayern Kitzingen - FC Eintracht Bamberg 1:4  Di, 20. August
 TSV Kleinrinderfeld - TSV Großbardorf  2:1  Di, 20. August
Foto: Fabian Frühwirth
Foto: Fabian Frühwirth

Durchgesetzt: Der TSV Kleinrinderfeld (links Kapitän Kevin Engert) brachte dem Würzburger FV (rechts Patrick Hofmann) das Pokal-Aus bei und sicherte sich mit dem 3:0-Erfolg einen Startplatz in der ersten Hauptrunde.

Fußball: Toto-Pokal
Kleinrinderfeld schaltet den WFV aus

Beim ebenso überraschenden wie verdienten 3:0 agieren die Gäste aus der Zellerau kopflos


Aus seiner tiefen Traurigkeit machte er keinen Hehl, die Enttäuschung war aus seinen Augen abzulesen. Nur zu gerne hätte Lukas diesen Nachmittag mit seinem Papa verbracht. Es war schließlich Kindergartenfest in Oberdürrbach – und das ist nur einmal im Jahr. Der Papa aber ist seit dieser Saison Trainer beim Fußball-Landesligisten TSV Kleinrinderfeld und der musste eben zeitgleich auf dem Weg in die erste Hauptrunde des Toto-Pokalwettbewerbs gegen den in der Bayernliga beheimateten Würzburger FV ran. „Dafür verspreche ich Dir, dass wir das Spiel gewinnen“, sagte Harald Funsch, drückte seinen Lukas feste und war nur ein paar Stunden ein von Stolz erfüllter Vater. Er hatte Wort gehalten und mit dem 3:0 (0:0)-Erfolg über den Favoriten aus der Zellerau binnen nicht einmal 72 Stunden den zweiten höherklassigen Klub aus dem Weg geräumt. Drei Tage nach dem 3:1 (2:1)-Coup gegen den WFV-Ligakontrahenten SV Erlenbach steht der TSV Kleinrinderfeld tatsächlich in der ersten Hauptrunde – dort, wo der mächtig enttäuschende Würzburger FV in all den Jahren zuvor stets Stammgast war.

Zuletzt hatten die Würzburger verbal versucht, den Ball flach zu halten. Dem auf einigen Positionen runderneuertem Team, so hieß es, dürfe man nicht zu viel Druck aufbürden, viele jungen Spieler müssten sich erst noch entwickeln und es dauere seine Zeit, ehe die Youngsters mit den Routiniers harmonierten. Den Worten hat der WFV – natürlich nicht freiwillig – nun Taten folgen lassen und mit dem Pokal-Aus schon sehr früh den ersten Dämpfer erhalten. „Wir wollten geduldig spielen und hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen“, sagte der neue Trainer Christian Graf, um nach getaner Arbeit festzustellen, „dass wir nach dem 0:1 kopflos gespielt haben und in der Offensive viel zu schläfrig agiert haben.“

Jonas Dirksen verfehlte aus dem Hinterhalt den Kleinrinderfelder Kasten ebenso (24.) wie der Kopfball von Philipp Günder nach einer Ecke von Patrick Hofmann (27.). „Vor allem nach dem Eckball hatten wir Glück“, konstatierte auch Funsch, dessen Schützlinge (mit dem weitgehend beschäftigungslosen Ex-WFVler Ralf Scherbaum im Tor) sich zuvorderst darum kümmerten, Ordnung in der Abwehr zu halten – Funsch legt größten Wert auf die Defensive, sein neuer Arbeitgeber hatte in der vergangenen Runde in 34 Partien 85 Gegentore klassiert und war letztlich aus der Bayernliga abgestiegen. „Man kann noch so viel von einer konzentrierten Defensivarbeit predigen – wirklich glauben mir das die Jungs nur dann, wenn es wie heute funktioniert und wird am Ende auch so ein Spiel gewinnen.“

Fürwahr, hatte der WFV im ersten Abschnitt über weite Strecken die Zügel in der Hand, so fiel den Graf-Schützlingen nach dem Seitentausch gegen die kompakt stehenden, aggressiven Kleinrinderfelder nicht mehr viel ein. Begünstigt war dies freilich auch dadurch, weil Dominik Peter den Ball gewieft zu Sandro Kramosch durchsteckte und der Neuzugang von den U-19-Junioren der Würzburger Kickers routiniert zur Führung traf (63.). „Wir hatten fortan keine Chancen mehr und so geht die Niederlage auch in Ordnung“, sagte Graf, der im ersten Durchgang auch gerne einen Elfmeter für sein Team gesehen hätte. Referee Manuel Steigerwald entschied in der kniffligen Szene allerdings auf Stürmerfoul von Andreas Zehner (19.).


Rausch trifft gegen den Ex-Klub

Nichts zu diskutieren gab es eine gute Viertelstunde vor Ende, als Würzburgs Jonas Dirksen Kleinrinderfelds zweiten Kickers-Neuzugang Simon Sommer von den Beinen holte. Selbstbewusst trat der Gefoulte selbst an und verwandelte zum 2:0 (73.). Den Schlusspunkt setzte Pascal Rausch, der frühere WFV-Angreifer, der vor ein paar Wochen vom Regionalligisten SV Seligenporten zum TSV gekommen ist, düpierte Keeper Sebastian Lechner mit seinem Treffer aus verdammt spitzen Winkel (90.+1).

Während der WFV eine Woche vor dem Liga-Auftakt in Memmelsdorf noch eine Baustelle ist, hat Maurermeister Funsch schon in Beton gegossen. Sprachlos stand der ansonst so eloquente 49-Jährige an der Seitenlinie – und suchte einige Zeit nach Worten: „Dass wir schon so weit sind, hätte ich nicht für möglich gehalten. Schließlich sind wir ja erst vier Wochen im Training.“ Zehn Tage bleiben ihm noch, ehe es nach der ersten spielfreien Runde dann am 24. Juli zum Landesliga-Auftakt daheim gegen den TSV Abtswind kommt. „Und bis dahin“, sagte Funsch, „werden wir uns auch um andere Dinge kümmern als bloß um die konzentrierte Arbeit in der Defensive.“


Die Statistik des Spiels

TSV Kleinrinderfeld – Würzburger FV 3:0 (0:0)

Kleinrinderfeld: Scherbaum – K. Engert, Rappl,, Leonhart, Jäger – Sommer, Michel – B. Engert (89. Hodek), Peter (86. Wegmann), Kramosch (84. Haag) – Rausch.
Würzburg: Lechner – Ganzinger (79. Dees), Slintchenko, Günder, Cadiroglu – Dirksen, Schömig – Droszcz, Zehner (66. Hach), Ullrich (66. Rosenberger) – Hofmann.
Tore: 1:0 Kramosch (63.), 2:0 Sommer (73., Foulelfmeter), 3:0 Rausch (90.+1).
Schiedsrichter: Steigerwald (Gräfendorf).
Zuschauer: 355.

                                                         Quelle: Main Post, Fabian Frühwirth

 

Fußball: Toto-Pokalwettbewerb
Scherbaum-Comeback gegen den Ex-Klub?

Der neue Kleinrinderfelder Co-Trainer könnte ausgerechnet im Pokalspiel gegen den Würzburger FV im Tor stehen

Fußball

Qualifikation zur 1. BFV-Toto-Pokalhauptrunde
TSV Kleinrinderfeld – Würzburger FV
(Samstag, 17 Uhr)

Der Fußball, er schreibt ebenso überraschende wie weitaus weniger angenehme Geschichten. Er ist nicht berechenbar. Denn wäre alles normal gelaufen, würde Michael Hollenbach an diesem Samstag im Pokalspiel gegen den favorisierten Würzburger FV seinen Posten zwischen den Pfosten beim Landesligisten TSV Kleinrinderfeld beziehen. Der 25-Jährige aber hat sich, so die erste Diagnose, das Kreuzband gerissen und fällt lange aus. Das ist die unschöne Geschichte. Patrick Fuchs ist der eigentliche Ersatzmann, auch er hat Berührungspunkte zum Samstags-Gegner aus der Zellerau. Von den U-19-Junioren des WFV ist der 18-jährige Youngster schließlich erst vor ein paar Wochen zum Bayernliga-Absteiger in den Landkreis gewechselt. Das alleine genügt schon für eine nette Anekdote, in Kleinrinderfeld aber könnte es eine größere Story werden, wenn ein anderer den Kasten hütet: „Gut möglich“, sagt TSV-Trainer Harald Funsch, der ja auch bis zuletzt als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums an der Mainaustraße beim WFV überaus erfolgreich tätig war. „Vielleicht“, sagt er und lüftet das pikante Geheimnis, „spielt Ralf Scherbaum ja. Wir wollen, dass Patrick und Ralf bis zum Saisonstart in der Landesliga zumindest etwas Spielpraxis sammeln können.“

Ehemaligentreffen

Scherbaum ist eigentlich als Co-Trainer vom Würzburger FV nach Kleinrinderfeld gewechselt. Hollenbachs Verletzung aber hat ihn zurück aufs Rasenviereck gebracht, was die Geschichte rund werden ließe, sollte der frühere Zweitliga-Keeper tatsächlich sein Comeback gegen den Ex-Klub, den er nicht kritiklos zurückließ, am Samstag geben. „Möglich“, sagt Funsch, „ist das“. Das Match auf dem TSV-Sportgelände ist ohnehin so etwas wie ein Ehemaligentreffen: Neben Funsch, Hollenbach, Scherbaum und Fuchs hatten auch schon Bastian Götzfried (der am Samstag ausfällt), Benedikt Engert, Manuel Jäger und Pascal Rausch das blau-weiße Leibchen der Zellerauer getragen. „Das spielt aber alles eine untergeordnete Rolle. Ich selbst hatte ja beispielsweise beim WFV nie etwas mit dem Aktiven-Bereich zu tun“, sagt Funsch, der sich trotzdem darauf freut, „gegen einen Verein zu spielen, der eine große Pokal-Historie aufweisen kann. Dass der WFV jetzt da steht, hat der Klub vor allem Michael Hochrein und Ralf Scherbaum zu verdanken. Ohne die großen Pokalerfolge und den damit verbundenen finanziellen Vorteilen wäre dort vieles nicht so wie es heute ist.“

Die Favoritenrolle sieht Funsch ohnehin beim fast runderneuerten Bayernligisten aus der Stadt: „Wir hatten das Spiel gar nicht auf dem Plan, so aber können wir gegen einen starken Gegner sehen, ob und welche Schritte wir in die richtige Richtung getan haben. Wir haben keinen Druck.“ Während die Zellerauer am Mittwochabend souverän durch ein 7:1 beim TSV Lengfeld ihre Favoritenrolle ausfüllten, schaffte Kleinrinderfeld mit dem 3:1-Erfolg über Bayernliga-Neuling SV Erlenbach eine Überraschung, mit der selbst Funsch nicht gerechnet und deshalb schon länger für den Freitagabend ein Testspiel in Gochsheim vereinbart hatte (die Partie war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet). Kleinrinderfeld muss gegen den WFV auf Götzfried und Stürmer Peter Endres verzichten, was Funsch nutzen möchte: „Ausfälle sind gerade für unsere jungen Spieler die Chance, sich zu zeigen. Und ich kann sehen, wer wie mit dem Druck umgehen kann.“

Wie die Verjüngungskur beim Würzburger FV wirkt, das möchte auch der neue Trainer Christian Graf sehen: „Kleinrinderfeld ist ein absoluter Härtetest für uns. Der TSV hat personell aufgerüstet, mit Pascal rausch sogar einen Regionalliga-Spieler geholt und ist für mich der Favorit auf die Landesliga-Meisterschaft“, sagt Graf, der „natürlich eine Runde“ weiterkommen möchte, „aber ich bin gespannt, wie sich meine junge Mannschaft dort aus der Affäre zieht. In der letzten Runde hat der WFV dort ja noch verloren.“

Beim WFV sind alle Mann an Bord

Dabei lässt Graf offen, wer letztlich im Team der Zellerauer zum Einsatz kommt: „Wir haben alle Mann an Bord, ich entscheide erst kurzfristig, wer spielt.“ Auch ob der am Mittwoch in Lengfeld wegen Trainingsrückstands noch fehlende Neuzugang Wladimir Slintchenko (FC Schweinfurt 05) am späten Samstagnachmittag dabei sein wird, wollte Graf noch nicht verraten.

                                                                                Quelle: Main Post

Fußball: Toto-Pokal-Qualifikation
Kleinrinderfeld gelingt Pokal-Coup

Qualifikation zur 1. BFV-Pokalhauptrunde

TSV Kleinrinderfeld – SV Erlenbach 3:1 (2:1). – Bayernliga-Absteiger Kleinrinderfeld hat dank einer starken Vorstellung für eine Überraschung gesorgt und Landesliga-Meister SV Erlenbach aus dem Pokalwettbewerb befördert: Nun soll am Samstag im Match gegen den Würzburger FV der zweite Coup gelingen, was für die auffallend fit wirkenden Schützlinge von Trainer Harald Funsch nach dem temporeichen Auftritt nicht unmöglich scheint. Zwar war die Pausenführung durch Treffer von Dennie Michel und Benedikt Engert etwas glücklich, der Kontrahent vom Untermain hatte eine dicke Ausgleichschance. Nach dem Wechsel verdiente sich der TSV den Sieg redlich, den Pascal Rausch mit seinem abgefälschten Schuss zum 3:1 sicherstellte. Tore: 1:0 Michel (9.), 1:1 Heinrich (13.), 2:1 B. Engert (25.), 3:1 Rausch (59.).

Toto Pokal 10.07.13 TSV Kleinrinderfeld - SV Erlenbach 3:1

Qualifikation der Bayern- und Landesligisten für die 1. BFV-Hauptrunde

Gruppe 23:

 

 Spiel 1  TSV Kleinrinderfeld - SV Erlenbach 3:1  Mi. 10.7. 18.30 Uhr
 Spiel 2  TSV Lengfeld - Würzburger FV 1:7  Mi. 10.7. 18.30 Uhr

 

 Spiel 3  TSV Kleinrinderfeld - Würzburger FV 3:0   Sa. 13.7.  17.00 Uhr

Sa. 21.10.17 um 16 Uhr

gegen TG Höchberg

So.05.11.17 um 14 Uhr gegen ESV Ansbach-Eyb