Hallenfußball: Silvesterturnier

Erneut jubelt der TSV Kleinrinderfeld                                         30.12.15

Am Ende verbindet der Sport dann eben doch die Menschen. Gerade in dem Moment, als in der Rimparer Dreifachsporthalle die Stimmung ins Unangenehme zu kippen drohte, schnappten sich Andreas Zehner vom TSV Unterpleichfeld und Philipp Günder vom TSV Kleinrinderfeld mitten im Getümmel den Ball und wechselten mal kurz die Sportart. Ein paar Meter weiter schrien und zeterten beide Trainer, Fans und Mitspieler. Günder und Zehner, einst zusammen beim Würzburger FV aktiv, spielten derweil miteinander Basketball. Der Ball fiel durch die Reuse, viele der insgesamt 500 Zuschauer klatschten, die Gemüter hatten sich beruhigt. Das Finale beim 23. Rimparer Silvester-Hallenfußballturnier ging in seinen Schlussakkord. Gut so! „Es geht beim Hallenfußball schließlich nur um Spaß“, sagte auch Unterpleichfelds Trainer Thomas Redelberger später, nachdem sein Gegenüber Hans-Jürgen Scheder mit seinen Kleinrinderfeldern den Sieg davongetragen hatte. „Dass man als Trainer in solchen Situationen mal aus sich herausgeht, ist doch normal“, sagte indes der Gewinner-Coach.

Es war ja auch wirklich aufregend, dieses Finale, das die Kleinrinderfelder mit 6:5 nach Achtmeterschießen gewannen. Hin und her war es gegangen, wie oft an diesem Abend, bei einem bemerkenswert ausgeglichen besetzten Turnier. Zwischendurch aber wurde es richtig turbulent, ja unübersichtlich. So unübersichtlich, dass Schiedsrichter Marcel Scheerer und Kreisspielleiter Marco Göbet, der an der Turnierleitung saß, sich am Schluss selbst nicht ganz sicher waren, ob sie die Hallenregel nun ganz richtig ausgelegt hatten oder nicht. Insgesamt fünf Zeitstrafen gab es in der hektischen, fesselnden Partie am Schluss gegeben. Zwischendrin fielen noch zwei Tore, jeweils eins für jede Mannschaft, zum 2:2-Endstand vor dem finalen Achtmeterschießen. Welches Team wann sein Team komplettieren durfte, das sorgte für reichlich Verwirrung. Dass die Kleinrinderfelder, die sich – wohl nicht ganz zu Unrecht – in dem Wirrwarr benachteiligt sahen, am Schluss das Glück auf ihrer Seite hatten, dürfte zudem zur Nervenberuhigung beigetragen haben. „Es war eine Form von Gerechtigkeit“, fand zumindest Scheder, der mit seinem Team 300 Euro Preisgeld eingespielt hatte. Finalverlierer Unterpleichfeld bekam immerhin noch 200 Euro. Am Ende werden beide Trainer aber in erster Linie froh gewesen sein, dass ihre Teams ohne Verletzungen und auch ohne Rote Karte und daraus folgende Sperren aus diesem turbulenten Spiel herausgekommen waren.

Wer weiß, wie Unterpleichfelds Trainer Redelberger geklungen hätte, wenn es anders gekommen wäre. So aber hielt nicht nur er diese emotionale Achterbahnfahrt des Endspiels für eine gelungene Werbung für den Hallenfußball alter Schule. „Wir spielen ja auch Futsal“, sagte er: „Vor zwei Jahren waren wir darin sogar Bezirksmeister. Auch diese Form des Hallenfußballs hat ihre positiven Seiten. Aber für die Zuschauer ist das Spiel mit den Banden natürlich attraktiver. Und solche Dinge wie im Finale, solche Emotionen, erlebt man beim Futsal eben nicht. Und gerade deshalb kommen die Leute doch zum Hallenfußball.“ Als er das sagte, schnappte sich gerade Kleinrinderfelds Sportvorstand Sven Zipprich den Wanderpokal, um ihn mit nach Hause zu nehmen. Er hatte ihn zuvor schon in die Halle gebracht. Die Titelverteidigung war gelungen.

Quelle: Main Post

Das Stelldichein der Kickerszene in Rimpar

Es bleibt dabei. Auch in diesem Jahr trifft sich die hiesige Kickerszene kurz vor dem Jahresabschluss in der Rimparer Dreifachsporthalle. Beim dortigen Silvester-Hallenfußballturnier wird an diesem Dienstabend ab 18 Uhr um den Reiseland-Cup gespielt. Und auch wenn die Zeiten, in denen die Top-Teams der Region dem Kick unter dem Dach ganz allgemein ein gewisses Interesse beimaßen und sich stets in Rimpar versammelten vorbei sind, Anziehungskraft besitzt das Traditionsturnier in der Marktgemeinde auch heuer. Schließlich ist das Teilnehmerfeld auch diesmal so ausgeglichen stark besetzt wie bei kaum einem anderen Turnier in der Region. Hinzu kommt: In Rimpar kommen die Freunde des althergebrachten Hallenfußballs mit Bande und weniger komplizierten Regeln als beim Futsal, der nun auf allen Verbandsturnieren wie der Kreismeisterschaft gespielt wird, auf ihre Kosten.

 

Für die Macher bei Veranstalter ASV Rimpar ist die diesjährige Veranstaltung eine besondere. Es ist das erste Silvesterturnier, das nicht von Turnier-Initiator Peter Sträßer maßgeblich organisiert wurde. Der einstige Abteilungsleiter hat sich aus Altersgründen nach und nach aus seinen Funktionen beim ASV zurückgezogen.

 

Trotzdem ist es den Rimparern auch wieder gelungen, gleich sechs Landesligisten in die Marktgemeinde zu locken. Überhaupt sind es Klubs mit reichlich Hallenfußball-Tradition, die in der Dreifachsporthalle an den Start gehen. Der TSV Unterpleichfeld, die TG Höchberg und der FT Schweinfurt wurden bereits Hallen-Bezirksmeister. Geht es nach der momentanen Tabellenkonstellation im Freien, kommt der Favorit auf den Turniersieg freilich aus Kleinrinderfeld. Der TSV geht auch als Titelverteidiger in Rimpar an den Start. Dass sich der derzeitige Landesliga-Zweite durchaus auch auf den Kick unter dem Hallendach versteht, bewiesen die Schützlinge des Trainer-Duos Hans-Jürgen Scheder und Hans-Jürgen Meyer zuletzt in Königshofen, wo sie erst im Halbfinale ausschieden.

Quelle: Main Post von Frank Kranewitter 28. Dezember

Hallenfußball: Silvesterturnier - Dienstag, 29. Dezember, ab 18 Uhr

Fünf Landesligisten in Rimpar

Es ist eine schöne Tradition, das Rimparer Silvester-Hallenfußballturnier, das seit Jahren kurz vor dem Jahreswechsel in der Dreifachsporthalle ausgetragen wird – heuer am Dienstag, 29. Dezember, ab 18 Uhr. In der Gruppe A treten in der Vorrunde die Bezirksligisten TSV Unterpleichfeld und TSV Güntersleben sowie die Landesligisten TSV Kleinrinderfeld und DJK Schwebenried/Schwemmelsbach an, in Gruppe B messen sich die Landesligisten TG Höchberg und FVgg Bayern Kitzingen mit dem Bezirksligisten FT Schweinfurt und dem ebenfalls in der Landesliga beheimateten Gastgeber vom ASV Rimpar. Dem Sieger winken 300 Euro. Im vergangenen Jahr bezwang der TSV Kleinrinderfeld im Finale die Hausherren mit 3:1

Auch wenn der Reiz des Hallenfußballs in den letzten Jahren sicherlich etwas nachgelassen hat – ein derart hochklassig besetztes Turnier gibt es in der Region nur ganz, ganz selten, und wie in der Vergangenheit auch, dient das Stelldichein in der Marktgemeinde vor den Toren Würzburgs auch als inoffizielle Jahresabschlussfeier der hiesigen Kickerszene, bei der auch ehemalige Spieler gerne mal vorbeischauen.

Spaß und Unterhaltung

Auch wenn der sportliche Ehrgeiz bei den Teilnehmern sicherlich vorhanden ist, sollen kurz vor dem Jahreswechsel der Spaßfaktor und die Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Auch deshalb ist es bereits gute Sitte, dass im Einlagespiel vor den Halbfinals gegen 21 Uhr Redakteure und Mitarbeiter der Main-Post-Sportredaktion gegen den Ball treten. Wie in den beiden vergangenen Jahren auch, werden die Zweitliga-Handballer der DJK Rimpar Wölfe als Gegner beweisen, dass sie die Kugel auch mit den Füßen zu bewegen wissen. Zweimal jedenfalls haben die Wölfe den Zeitungsleuten schon das Fell über die Ohren gezogen bei ihren 7:2- und 7:3-Siegen.

Gespielt wird nach „herkömmlichen“ Hallenfußballregeln mit einem richtigen Fußball, ohne Futsalregeln und mit Rundumbande. Jedes Spiel dauert 13 Minuten ohne Pause.

Quelle: Main Post

Hallenfußball

Kleinrinderfeld scheitert im Halbfinale

Der baden-württembergische Oberligisten FSV Hollenbach hat das mit insgesamt 2100 Euro Preisgeld dotierte Hallenturnier um den Obi-Masters-Cup in Königshofen gewonnen. Der TSV Kleinrinderfeld scheiterte erst im Halbfinale am späteren Turniersieger.

Gruppe A

1. TSV Reichenberg 8:1 12 2. FSV Hollenbach 9:3 7 3. FV Lauda 6:4 7 4. Viktoria Wertheim 3:10 1 5. TSV Oberwittstadt 1:9 1

Gruppe B

1. FC Würzburger Kickers II 14:1 12 2. VfR Gommersdorf 4:5 5 3. SV Osterburken 3:5 4 4. SV Edelfingen 4:12 4 5. SV Königshofen 4:5 3

Gruppe C

1. SV Wachbach 13:6 10 2. Würzburger FV 11:7 9 3. TSV Kleinrinderfeld 7:6 7 4. TSV Buchbach 6:7 3 5. Sporting Straßburg 4:15 0

Viertelfinale

TSV Reichenberg – FV Lauda 0:3 FC Würzburger Kickers – TSV Kleinrinderfeld 0:1 SV Wachbach – VfR Gommersdorf 4:1 FSV Hollenbach – Würzburger FV 3:1 n.V.

Halbfinale

FV Lauda – SV Wachbach 4:1 TSV Kleinrinderfeld – FSV Hollenbach 1:2

Finale

FV Lauda – FSV Hollenbach 1:2

Sa. 19.08.17 um 16.00 Uhr

gegen TSV Abtswind

Fr. 25.08.17 um 18:30 Uhr gegen ASV Rimpar